OFFEN: Vor Livegang von Hand durchgehen, mindestens einen Absatz in eigener Sprache neu schreiben (Vorgabe aus dem Doc). Datum auf Livegang setzen
Der Leadpreis liegt in den von Beyond You betreuten Nischen 2026 zwischen 2 und 20 Euro. Diese Zahl beantwortet die Frage allerdings nicht, weil ein günstiger Lead bei schlechtem Prozess teurer wird als ein teurer Lead bei gutem. Die Zahl, die zählt, sind die Kosten pro zahlendem Kunden, und die entstehen erst über vier bis fünf Stufen hinweg. Dieser Artikel zeigt, wie du sie rechnest und an welcher Stufe bei den meisten das Geld liegen bleibt.
Der Leadpreis ist attraktiv, weil er sofort sichtbar ist. Jede Werbeplattform zeigt ihn an, er lässt sich täglich optimieren, und er fühlt sich nach Kontrolle an.
Das Problem: Er beschreibt nur die erste von mehreren Stufen. Zwischen Lead und Geldeingang liegen Erreichbarkeit, Terminvereinbarung, Erscheinen zum Termin und Abschluss. Jede dieser Stufen frisst einen Teil der Menge, die du oben eingekauft hast.
Zwei Unternehmen mit identischem Leadpreis können deshalb völlig unterschiedliche Kundenkosten haben. Wer den Leadpreis optimiert und die Stufen dahinter nicht misst, verbessert eine Zahl, die am Ende nichts entscheidet.
Rechne die Kette einmal vollständig durch, mit deinen eigenen Zahlen.
| Stufe | Was du misst |
|---|---|
| 1 | Kosten pro Lead |
| 2 | Wählversuche pro erreichtem Lead |
| 3 | Terminierte Gespräche pro erreichtem Lead |
| 4 | Gehaltene Gespräche pro terminiertem Termin (Show-up-Rate) |
| 5 | Abschlüsse pro gehaltenem Gespräch |
Aus diesen fünf Werten ergibt sich, wie viele Leads du für einen Kunden brauchst, und daraus die Kosten pro zahlendem Kunden. Als Orientierung für den Aufwand dahinter: In den von Beyond You betreuten Setups liegt der Normwert bei 200 bis 300 Wählversuchen pro gewonnenem Kunden.
Diese Zahl überrascht die meisten Founder. Sie erklärt auch, warum Vertrieb nebenbei nicht funktioniert. 200 bis 300 Wählversuche sind kein Feierabendprojekt.
In der Praxis ist die Show-up-Rate die teuerste Stufe. Ein Interessent, der einen Termin vereinbart und nicht erscheint, hat dich bereits den Lead, die Wählversuche und die Gesprächszeit gekostet, ohne dass du je mit ihm gesprochen hast.
Wie groß der Hebel ist, zeigt ein Fall aus der Arbeit von Beyond You. Bei der AS Group, einer Vertriebsagentur im DACH-Raum, stieg die Show-up-Rate innerhalb der ersten vier Wochen nach Einführung täglicher Sales Trainings um 58 Prozent und die Zahl der Abschlüsse um 42 Prozent, mit denselben Leadlisten und ohne zusätzliches Werbebudget. Das ist das Einzelergebnis eines Unternehmens und kein Erwartungswert.
Der Punkt dahinter gilt trotzdem allgemein: Eine Verbesserung auf einer späten Stufe wirkt auf alle Leads, die du bereits bezahlt hast. Eine Senkung des Leadpreises wirkt nur auf die Leads, die du danach einkaufst.
Zur Neukundengewinnung gehören nicht nur Werbekosten. Wer Setter und Closer beschäftigt, hat einen zweiten Kostenblock, der selten vollständig gerechnet wird.
Marktüblich liegen die Kosten bei 2.000 bis 5.000 Euro, bis eine passende Vertriebsposition besetzt ist. Dazu kommen marktübliche Ausfallquoten von 70 bis 80 Prozent nach dem Probetag und noch einmal 50 bis 60 Prozent in der Einarbeitungsphase. Diese Werte sind typische Spannen im Markt.
Rechne das auf ein Jahr hoch, und die Besetzung einer einzigen Vertriebsposition kostet dich mehr als ein guter Teil deines Werbebudgets. Wer seine Kundenkosten ehrlich rechnen will, muss diesen Block mit hineinnehmen.
Eine pauschale Antwort gibt es nicht, weil der Preis eines Kanals von der Zahl der Anbieter abhängt, die darin um dieselbe Zielgruppe werben.
Marktüblich gilt: Etablierte Werbeplattformen sind teuer und genau messbar. Junge Kanäle, zu denen 2026 Platzierungen in KI-Oberflächen zählen, sind günstiger, weil der Wettbewerb geringer ist, liefern dafür weniger belastbare Attributionsdaten. Eigener Content kostet kein Mediabudget, dafür Zeit und Konstanz über Monate.
In der Praxis ist die Frage nach dem billigsten Kanal ohnehin zweitrangig. Wenn deine Show-up-Rate bei 40 Prozent liegt, ist jeder Kanal zu teuer.
OFFEN: eigene Kontaktkosten je Kanal aus den betreuten Projekten einsetzen, mit Zeitraum und Nische. In den Projektdaten steht nur die Spanne von 2 bis 20 Euro CPL.
Sobald du deine Kosten pro zahlendem Kunden kennst, kannst du drei Entscheidungen treffen, die vorher Bauchgefühl waren.
Wer in ChatGPT, Perplexity und den Google AI Overviews genannt wird, bekommt die Anfrage. Wie Erwähnungen 2026 entstehen, Schritt für Schritt.
Artikel lesen Vertrieb · AufbauRecruiting, Onboarding, Ramping und Steuerung über Kennzahlen: Wie Coaches und Agenturen ein Vertriebsteam aufbauen, ohne selbst am Telefon zu sitzen.
Artikel lesenZwei Sätze hört das Team von Beyond You in Erstgesprächen am häufigsten: kaum Zeit, am Unternehmen zu arbeiten, und kaum Zeit für Erstgespräche, weil das Fulfillment alles frisst. Im Erstgespräch screent Beyond You deine Prozesse von der Leadquelle bis zum Geldeingang und zeigt dir die drei größten Engpässe, die dabei auffallen.